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Der Sprung in die Heimat

Und schwupps sitze ich in meinem vertrauten Kinderzimmer und schreibe einen Blogbeitrag ohne Stromausfall befürchten zu müssen. Meine Zeit in Tansania ist seit eineinhalb Monaten Vergangenheit und so langsam fühlt es sich an, wie ein schwummriger Traum. Jetzt nehme ich euch noch einmal mit in die letzten Tage tansanischer Geschehnisse:

Die letzte Woche in Tansania bestand aus einer einzigen To-Do Liste: einkaufen, waschen, packen, genießen!
Besonders viel habe ich davon nicht geschafft, denn Erkältung, Kopfschmerzen und Übelkeit hatten mich voll erwischt – ich lag die gesamte letzte Woche im Bett und wusste nicht, was ich mit mir anstellen sollte. Das hatte ich mir ein bisschen anders vorgestellt!

Nichtsdestotrotz schnappte ich mir nachmittags noch einmal Joy und Glory, um zu spielen oder zu kuscheln oder Geschichten zu erzählen.

Und schon stand das letzte Wochenende vor der Tür und ein letztes Mal der Gottesdienst an der Voice Secondary School. Es fand wie gewohnt die Lektion in der ersten Stunde statt, zur zweiten Stunde jedoch wurde ein Anspiel von drei Schülerinnen gespielt und anschließend von Alwina die Predigt gehalten. Total cool!

An unserem letzten Schultag wurden viele liebe Reden gehalten, natürlich auch von Daniel und Joseph, die uns ganz besonders ans Herz gewachsen waren. Wir haben hier in Tansania eine Familie gewonnen, zu der wir immer wieder zurückkommen können und das schätze ich unglaublich wert! Diese Menschen werde ich am meisten in diesem Jahr vermissen!

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Nach einem viel zu langen Flug war es endlich soweit: ich war endlich wieder zu Hause! Ich hatte nie besonders viel Heimweh gehabt und doch ist es nirgendwo schöner als hier. Meine Eltern glaubten, dass ich erst Tage später kommen würde, also überraschte ich sie:

Seitdem ist einiges passiert:  jeden Tag bin ich mit Familie oder Freunden unterwegs, um vermisste Menschen und Plätze wiederzusehen, zu Hause am ausmisten in meinem Zimmer und ganz besonders am Planen, denn wie soll es jetzt weitergehen?

Die Reise geht weiter und das in meine andere Heimat!
Es hat sich mir eine total coole Möglichkeit geboten, in den Philippinen ein Praktikum zu machen und das für drei Monate. Das heißt, viel Zeit in Deutschland bleibt mir nicht, bevor ich wieder vor zu packenden Koffern sitze und mal wieder Unterricht plane. Um genau zu sein, geht es genau heute los!

Ich kann nicht versprechen, dass ich den Blog in den Philippinen regelmäßig führen werde (zum Ende meiner Zeit in Tansania herrschte auf meiner Seite auch eher flaute), aber versuchen werde ich es auf alle Fälle!

Wenn ihr also gespannt seid, auf ein ganz anderes Land, bleibt gerne dabei und dran, neue Abenteuer warten schon!

 

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Tansania

Zwischen Karten, Felsen und der weiten See

Nach zwölf Stunden Busfahrt, die volle Palette an Musikvideos der sogenannten „Bongo Flava“ Musikrichtung hier in Tansania und einer immer trockener werdenden Landschaft sind wir endlich im Westen des Landes angekommen: in der Stadt Mwanza an der Küste des Victoria Sees.

Für drei Tage wollten wir drei Mädels, Saskia (eine liebgewonnen Freundin, die wir hier auch als Freiwillige und treue Kartenspielgefährtin begegnen durften), Alwina und ich die Stadt und die See erkunden. Mwanza ist, im Gegensatz zu Arusha, Moshi und Dar Es Salaam, eine wirklich schöne Stadt, mit traumhaften Ausblick auf das Wasser, sauber gehaltenen Straßen und schicken Häuseranlagen.

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Am ersten Tag wollten wir unbedingt die Felsen erkunden und sehen, welche Aussicht uns von den Hügeln an den Buchtausläufen wohl erwartet und gerieten dabei prompt in die Wohngegend der offensichtlich ärmlicheren, aber dennoch willkommen heißenden Bevölkerung. Wir mussten wohl sehr verloren ausgesehen haben, denn man stellte uns ein paar Teenie Mädchen an die Seite, die uns aus dem felsigen Labyrinth heraus führten.

Am zweiten Tag wagten wir (nachdem unser Abstecher in Tansanias einziges Einkaufszentrum eine ziemliche pleite war – die Hälfte der Läden stand leer) einen Ausflug in das Malaika Hotel, ein Hotel außerhalb der Stadt mit dem schönsten Blick auf das Wasser und einer der schönsten Anlagen, die ich je gesehen habe. Ja, wer hier für eine Nacht eincheckt, muss es ganz schön auf der hohen Kante haben. Wir verbrachten den Tag am Pool, spielten Karten und naschten von der unermüdlich scheinenden Sonne.

Die Abende verbrachten wir oft an einem schönen Uferabschnitt, von dem aus man auf die bekannten sogenannten Bismack Felsen schauen konnte. Hier saßen wir stundenlang, spielten Karten und dösten im Gras. Sobald die Sonne sich dem Horizont neigte, kletterten wir mutig die großen Steine hoch und wurden dabei nicht allein gelassen: eine Gruppe Jungs, die erst einmal unser Vertrauen gewinnen mussten, halfen uns die steilen Felsen hoch und zusammen schossen wir Bilder und genossen einfach den Anblick auf den Sonnenuntergang.

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Tansania

Auf wilder Safari

Um 04:45 Uhr klingelt der Wecker, Mama schmiert schon lange die Stullen für die ganze Mannschaft, genau wie Mama Pendo, die noch schnell Hähnchenschenkel kocht und jeder überprüft nochmal seinen Akku, denn heute werden Fotos gemacht:
genau, es ist SAFARI TAG!

Eine Stunde später als geplant, sind wir auf Straße unterwegs Richtung Lake Manyara National Park. Und mit „wir“ und „ganze Mannschaft“ meine ich auch wirklich ALLE (außer Masu.. sorry Masu): Daniel und Pendo mit Edda, Joy und Glory, Mama, Ate Yayie, Alwina und ich. Und unser Fahrer natürlich, der schon auf dem Weg zum Park lauter interessante Fakten zu der vorbeifliegenden Landschaft und dem Massaistamm zu erzählen hatte. Unser Fahrer fuhr uns natürlich nicht in irgendeinem Auto zum Park, nein es war ein super cooler Landcruiser!

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Noch bevor wir überhaupt im Park ankamen, begegneten wir einem Affenempfangskomitee am Straßenrand und großen Vögeln in hohen Baumkronen. Freudig auf den Tag eingestimmt waren wir endlich da: im Lake Manyara National Park, Heimat der auf Bäume kletternden Löwen.

Nachdem Formulare ausgefüllt und der Eintritt bezahlt wurden, ging es endlich los! Abgesehen von ein paar vereinzelten Affen dauerte es eine kleine Weile bis wir die ersten Tiere zwischen den vielen Büschen erspähen konnten. Als erstes sahen wir eine kleine Wildschweinfamilie auf Nahrungssuche. Doch schon bald folgten eine große Vielzahl an Vögeln, Wasserbüffeln, Nilpferde, Zebras, Giraffen, noch mehr Affen, Elefanten und dann fast zum Schluss des Tages sogar die berühmten Löwen auf Bäumen!

 

Das Highlight des Tages hat sich für uns bis ganz zum Schluss aufgehoben: kurz vor Ausgang des Parks gerieten wir in einen kleinen Stau mit anderen Safari Autos. Der Grund für diese Verzögerung war eine Elefantenfamilie, die vor uns auf dem Weg entlangstapfte und sogar ein Baby bei sich hatte!

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Tansania

Von übersprungenen Monaten und Besuchertrubel

Manchmal fragt man sich, warum die Minuten auf der Uhr nicht vergehen wollen und wieso die Zeit einen so lange warten lässt.

Am Anfang meines Freiwilligendienstes im August habe ich geglaubt, dass die Tage und somit auch das ganze Jahr hier in Tansania sich in die Länge ziehen werden, sobald ich mich an alles gewöhnt hätte. Ich weiß gar nicht, ob ich glücklich oder traurig darüber sein soll, dass nun komplett das Gegenteil der Fall war!

Jetzt hat der Juli, und damit auch mein letzter Monat hier, begonnen, dabei lebe ich noch halb im Mai (wo ist eigentlich der Juni hin? Fühlt es sich so an, wenn man älter wird?)! Viel zu bald heißt es dann auch schon Sachen packen und an den Abschied mag ich noch gar nicht denken, doch bevor das passiert, lasst mich berichten, was in den letzten Monaten alles passiert ist:

Nach neun Monaten Ruhe herrscht hier auf einmal wildester Besuchertrubel!
Seit April beherbergen Alwina und ich (also eigentlich ja unsere bemerkenswert aufgeschlossene Gastfamilie) ständig Besuch aus Deutschland! Nachdem Chris und dann auch Maxi abgereist waren, kam meine Mama mit meiner Cousine Ate Yayie und sie konnten es natürlich nicht lassen, Kartons voller Geschenke mitzubringen: für unsere Gastfamilie, insbesondere natürlich für Joy und Glory, für die Lehrer und Schüler der Voice, für die Babys im Babyheim, für die Kinder der Kindersabbatschule und ja, ich hab sogar auch ein bisschen was bekommen.

Es hat richtig gut getan, die Beiden wieder zu sehen, aber mein Papa hat natürlich gefehlt! Er konnte aus gesundheitlichen Gründen letztendlich doch nicht mitkommen, dabei würde es ihm hier unglaublich gut gefallen.

Auch mit Mama und Ate Yayie wurden ein paar Ausflüge in Angriff genommen, unter Anderem auch in die Mount Meru Game Lodge, wo man gemütlich sitzen und beim Essen die Tiere beobachten kann, die dort in einem weitläufigem Gehege gehalten werden.

Auf vielen Magneten, die hier in der Arusha Region verkauft werden, steht unter anderem „Monkey Madness“, denn diese Gegend ist bekannt dafür, die Heimat für viele, wirklich viele Affen zu sein. Ich bin immer noch hin und weg, wenn mir mal ein Affe über den Weg läuft, dabei ist das inzwischen bestimmt schon alle zwei Wochen, wenn nicht sogar jede Woche der Fall! Als wir uns zum ADRA Center Tanzania aufgemacht haben, konnten auch Mama und Ate Yayie sehen, was für eine „Monkey Madness“ in unmittelbarer Nachbarschaft herrscht!

Zu guter Letzt, noch einmal eine Erwähnung des letzten deutschsprachigen Gottesdienstes, den ich hier in Tansania erleben durfte. Alwina und ich haben diese seltenen Sonntage sehr genossen und haben viele coole neue Leute kennengelernt!

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Das war es VORERST erst einmal von mir. Weitere Berichte folgen!

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Tansania

Urwaldgeflüster

Mit einem Rucksack voller Snacks und dickem Pulli machten wir uns vormittags auf den Weg – himmelwärts. Wir, das sind Alwina, Maxi und ich, rasten auf Piki pikis den Fuß des Mount Meru hinauf. In einer Siedlung, aus der man bereits eine wunderschöne Aussicht auf Usa River und die Umgebung hat, trafen wir unsere Weggefährten – die Simone, die aus Deutschland hierhergezogen ist und an einer Universität Theologie unterrichtet (wir kennen sie nun schon fast so lange, wie wir selber auch schon hier sind!) und Jakob, ein Physiotherapeut, der im benachbarten Rehabilitationszentrum arbeitet. Zu fünft sind wir los gestapft, allen voran Simone, denn sie wusste die Pfade zu unserem Ziel: der Nebelwald. Doch bevor wir auch nur in die Nähe dieses mystischen Waldes kamen, mussten wir schon ziemlich früh ein paar steinige Hänge hoch kraxeln. Schon bald konnte man sich umschauen und mehrere hundert Kilometer in die Ferne überblicken. Man sah sogar das Usambara Gebirge, das 6 Stunden Autofahrt von Usa River entfernt ist, wie Alwina und ich in einem viel zu vollem Auto leider schon einmal feststellen mussten.
Diese Aussicht verschwand bald in einem dichten Blätterdach, denn es ging schnell in einen riesigen Wald hinein und je weiter man sich durchforstete, desto mehr Dschungelgefühle kamen auf und immer mehr Nebelschwaden hingen in der Luft.

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Auf Wanderschaft: ich bin natürlich wie immer im Schlepptau

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Je höher man steigt, desto nebliger wird es zwischen dem Geäst

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Weites Land

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Tansania

WIR WURDEN FAST VON FISCHEN GEGESSEN

Die gemütlichen Sommertage, die ich im März noch genießen durfte, sind mittlerweile sichtlich vorbei. Ende April hat die Sonne der Regenzeit Platz gemacht und ich wäre vor lauter Matsch auf den Straßen öfter beinahe ausgerutscht und hingefallen.
Diesen Monat hatten Alwina und ich zwei mal Besuch: zuerst schaute Chris vorbei, ihn kenne ich aus dem Französischkurs meiner letzten Schuljahre, und direkt nach seinem Abflug hat sich Maxi bei uns einquartiert.
Obwohl es nun viel frischer ist, haben wir einige Tagesausflüge mit unseren Besuchern in Angriff genommen, unter anderem ein Trip zu den berühmten heißen Quellen. Das lohnt sich bei dem Wetter, schließlich sind sie ja heiß, oder?

Nun gut, heiß sind sie nicht direkt. Aber lauwarm kann man durchgehen lassen. Doch bevor man ins blaue Wasser springt, muss man erst einmal dorthin kommen. Und das ist nochmal ein Abenteuer für sich.
Von Usa River aus schnappt man sich den nächsten größeren Bus, der Richtung Kilimanjaro fährt. An der Haltestelle Boma steigt man aus und nimmt ein Gefährtwechsel vor: mit einem Bajaji (sieht einem Tuk Tuk ähnlich) auf drei Rädern düst man 45 Minuten über Stock und Stein und durch jede noch so große Pfütze/ Minisee oder Eselherde. Der Kiste ist mehr zuzutrauen, als das Aussehen vermuten lässt. Nach dieser ruckeligen Fahrt ist es dann endlich geschafft: angekommen bei den Maji Moto (Kiswahili für: Wasser heiß) wird dann nicht an sich gehalten, sondern direkt ins Wasser gesprungen. Das Wasser leuchtet strahlend blau!

Für ein bisschen Tarzanfeeling konnte man sich, an einer Liane festhaltend über das Wasser schwingen.

Sollte man allerdings versuchen, sich hier einmal gemütlich im Wasser treiben zu lassen, wird man schnell merken, dass man sich nicht allein im Gewässer herum tümmelt: überall liegen kleine Fischchen auf der Lauer, die nur darauf warten, dir deine Hornhaut abzuknabbern. Wahrscheinlich hätte ich jetzt die sanftesten Fußsohlen, wenn ich das Geschnappe an meiner Haut nur zugelassen hätte, aber es ging bei bestem Willen nicht!

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Tansania

Es sind die kleinen Dinge

Der letzte Monat März und nun auch fast April ging so schnell über die Bühne, so schnell konnte ich gar nicht gucken. Hier eine kurze Zusammenfassung von all den kleinen (und großen) Dingen, die die letzten zwei Monate so besonders gemacht haben.

Die deutsche Bäckerei und das Tanz-Hands Café
In unserer Nachbarschaft haust ein gemütliches Café mit dazugehöriger Bäckerei auf dem Grundstück eines deutschen Rehabilitationszentrums. Und diese Bäckerei backt DEUTSCHES Gebäck! Es gibt alles was das Herz begehrt (Brezel, Apfeltaschen, Muffins – leider keine Franzbrötchen…), die Auswahl ändert sich alle paar Tage, deshalb findet man alles immer mal wieder und manchmal auch ganz neue Brote und Süßes. Man kann seine Schlemmereien dann auch ins Café mitnehmen, sich gemütlich an einen Tisch oder die heißbegehrte Liege setzen. Alwina und ich kommen oft her, um an einem Tisch zu schreiben, weil wir in unserem Haus leider keinen Tisch haben. Wenn man ins eigentliche Café geht kann man neben vielen Getränken wie Eiskaffee oder Milchshake auch Sandwiches in verschiedensten Variationen bestellen. Für gemütliches Arbeiten mit Leckereien nutzen wir also echt gerne diese ruhige Oase.

Edda
Seit einigen Monaten wohnen bei unserer Gastfamilie nebenan nicht nur unsere Gasteltern mit Joy und Glory, sondern auch Edda, die kleine Schwester von Gastmama Pendo, die im letzten Jahr ihren Abschluss an der Voice gemacht hat und seitdem auch mit drüben wohnt. Sie ist den ganzen Tag wild am Imhausumherwirbeln, macht die Kinder für die Schule fertig und wäscht, kocht und putzt für die ganze Mannschaft, während Pendo und Daniel von morgens bis abends und von Meeting zu Meeting unterwegs sind. Puh, ganz schön geschäftige Familie.
Mit ihrer lustigen Art bringt sie Alwina und mich oft zum Schmunzeln und merkt oft nicht mal, dass sie etwas Lustiges gesagt hat. Weil sie vor ein paar Tagen Geburtstag hatte, haben wir dem zu Ehren einen kleinen Ausflug in dieses Paradies gemacht.

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Kiswahili Unterricht
Seit gut einem Monat haben wir zweimal die Woche Kiswahili Unterricht. Alwina hat für uns beide einen richtig tollen Kiswahili Lehrer geklärt, der oft genug fragende weiße Gesichter unterrichtet und deshalb weiß, wie er uns sein Wissen am besten anschaulich und mit vielen Beispielen vermitteln kann. Unsere Sprachbarriere ist seitdem nicht mehr so groß und wir sind natürlich super motiviert und überzeugt, dass wir noch richtig viel aus dieser Sprache und aus uns herausholen können.

Schwimmen lernen mit Joy und Glory
Wir kommen nicht nur für Geburtstagsfeiern zur Lodge. An einem Nachmittag haben wir uns Joy und Glory geschnappt um mit ihnen schwimmen zu gehen. Was wir nicht wussten: Joy und Glory können gar nicht schwimmen. Nicht schlimm, sagten wir uns, dann lernen wir das jetzt. Mit einem festen Griff um unseren Hals (sie haben uns nur fast erwürgt) klammerten sich Joy und Glory im kalten Wasser an uns und haben sich Stück für Stück mehr getraut, die Arme auszubreiten und mit Hilfestellung Brustschwimmen zu versuchen.
Weil die zwei Mädels im kalten Wasser aber bald anfingen zu bibbern, gaben wir uns damit zufrieden am Beckenrand zu sitzen und auf den Liegen zu entspannen.
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Pfadigottesdienst
Der letzte Gottesdienst an der Voice vor den Osterferien wurde von den Pfadfindern veranstaltet und Alwina und ich sind unerklärlicherweise mit in die Planung reingerutscht. Unsere Gastmutter Pendo hat es sich zu einem Herzensprojekt gemacht, Kinder aus der Nachbarschaft in den Gottesdienst und damit auch näher zu den Siebenten-Tags-Adventisten und zum Glauben zu führen. Mehr Berichte und Bilder dazu auf Alwinas Blog!
Zum Pfadigottesdienst wurde viel marschiert, gesungen und eine Predigt von zwei Schülerinnen gehalten, die aufforderte, mehr wie die Kinder zu sein und Jesus nachzufolgen.

Ab jetzt brechen die letzten drei Monate unseres Freiwilligendienstes an und es ist ein bisschen verrückt, wie die Zeit (entgegen meiner Erwartungen) im Laufe des Jahres immer schneller vorbei fliegt. Auf geht’s in die letzte Zeit des Getümmels!

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