Mein Projekt

Was bisher geschah…

Im Blogger-Raum-Zeit-Kontinuum ist es Ewigkeiten her, als ich meinen letzten Blogpost rausgeschickt habe. In Wirklichkeit (denn seien wir mal ehrlich, ich bin kein Blogger, ich versuche es bloß) kommt es mir vor, als hätte ich erst letzte Woche, okay sagen wir vor zwei Wochen etwas gepostet. Dennoch ist ein ganzer Monat vergangen und ich versuche mein Bestes alles Geschehene niederzuschreiben.

Der Februar im Schnelldurchlauf
Die erste Hälfte des Monats hatte Daniel, unser Gastvater und Direktor der Voice, uns immer noch verboten auch nur den kleinen Zeh auf das Schulgelände zu setzen. Unsere Work Permit war endlich raus (ENDLICH! Es hat uns wirklich viel Zeit, Nerven und Schlaf gekostet! Kurze Erklärung: wir waren kurz davor, zurück nach Hause geschickt zu werden und haben es ganz knapp noch geschafft, das Blatt zu wenden. Danke an Daniel und Joseph, die wirklich eine tolle Arbeit geleistet haben und für uns durch viel Ärger und Mühe gegangen sind). Wir waren jetzt zwar sicher und legal im Land, aber trotzdem fehlte immer noch etwas, bevor wir sicher in die Schule zurück durften.

Die Zeit, die wir jetzt übrig hatten, nutzten wir in vollen Zügen. Alwina war viel in einem Babyheim ganz in der Nähe und hat dort ausgeholfen, Familien im Massailand kennengelernt und sogar einmal eine Nachtschicht übernommen! Ich habe oft das Danish Center besucht, ein Gelände wo man quasi nur Weiße antrifft, mit Seminarräumen, kleinen Ferienhäusern und einem eigenen Sportstudio. Hier habe ich mich an die verschiedenen Gerätschaften herangetraut und schnell viele Leute aus überall her kennengelernt, die alle für kürzere oder längere Zeit hier in Tansania leben und echt coole Arbeit, im Kinderheim, Krankenhaus oder an einer Uni, machen.

Für zwei Wochen im Februar haben wir ein kleines schwangeres Kätzchen beherbergt. Wir haben uns echt über unser kleines Haustier gefreut und bereiteten uns auch schon auf den kommenden Nachwuchs vor, aber bald mussten Pendo und Daniel uns zu verstehen geben, dass wir die Katze hier nicht halten dürfen. Schade, Joy und Glory hatten gerade erst gelernt, dass sie gar keine Angst vor der Katze haben brauchen.

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Die kleine Simba mit ihrem dicken Bauch: wir haben ihr sogar ein kuscheliges Nest improvisiert.

Und natürlich hatten wir genug gemütliche Zeiten mit Joy und Glory. Kakaoschlürfend wird gemalt, es werden Filme geguckt oder eine Tanzparty veranstaltet.

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Auch Joy und Glory lieben den Snapchatfilter – und sind noch süßer als sowieso schon!

Zurück zur Schule
Und dann waren wir auch schon wieder zurück in der Schule. Ich hätte nie gedacht, dass es mir wirklich so sehr fehlt, aber nun geht es endlich zurück in die Klassenräume, sogar mit einer kleinen Beförderung: Alwina und ich haben jetzt jeweils zwei Fächer, die wir unterrichten. Drei mal die Woche steht meine Deutschstunde auf dem Stundenplan und einmal die Woche findet der Französisch Club im Nachmittagsprogramm statt. Bei Alwina ist es drei mal Kunst und ein Creative Club, eine Mischung aus Theater, Tanz und Literatur. Ich bin super gespannt, was am Ende bei dem Kurs alles heraus kommt!

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Zurück im Französisch Kurs: jetzt steht erstmal Wiederholung an.

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Ein Mädelsplausch nach dem Gottesdienst in der Schule. Es tut gut alle wieder zu sehen!

Ganz gespannt war ich auf die ersten Deutschstunden! Natürlich werden die Schüler erstmal lernen, wie man sich begrüßt und sich vorstellt. Aber die allererste Stunde wollte ich ein bisschen spannender gestalten: die australische Band Hillsong macht super coole christliche Lieder, die ich für mein Leben gerne höre. Hillsong Germany nimmt viele dieser Lieder, übersetzt diese und nimmt sie auf und ich persönlich finde die Lieder oft einen Hauch besser als das Original. Für die erste Stunde spielte ich den Schülern das gleiche Lied – zuerst auf englisch, danach auf deutsch – vor und schon konnten sie anhand der Songtexte, die ich ausgeteilt habe, einige Vokabeln übersetzen. Falls ihr einen kleinen Eindruck für diese Stunde hören möchtet, verlinke ich hier die YouTube Videos zu den Liedern, einmal auf englisch und auf deutsch:

HILLSONG WORSHIP/ LOVE ON THE LINE

HILLSONG WORSHIP/ LIEBE DIE ALLES RISKIERT

Damit ist der Februar kompakt zusammengefasst und ich kann mich unbesorgt in den bereits achten Monat in Tansania stürzen.

Noch mehr aus dem Februar mit Geschichten und Spendenaktion rund ums Babyheim auf Alwinas Blog!

 

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