Tansania

Urwaldgeflüster

Mit einem Rucksack voller Snacks und dickem Pulli machten wir uns vormittags auf den Weg – himmelwärts. Wir, das sind Alwina, Maxi und ich, rasten auf Piki pikis den Fuß des Mount Meru hinauf. In einer Siedlung, aus der man bereits eine wunderschöne Aussicht auf Usa River und die Umgebung hat, trafen wir unsere Weggefährten – die Simone, die aus Deutschland hierhergezogen ist und an einer Universität Theologie unterrichtet (wir kennen sie nun schon fast so lange, wie wir selber auch schon hier sind!) und Jakob, ein Physiotherapeut, der im benachbarten Rehabilitationszentrum arbeitet. Zu fünft sind wir los gestapft, allen voran Simone, denn sie wusste die Pfade zu unserem Ziel: der Nebelwald. Doch bevor wir auch nur in die Nähe dieses mystischen Waldes kamen, mussten wir schon ziemlich früh ein paar steinige Hänge hoch kraxeln. Schon bald konnte man sich umschauen und mehrere hundert Kilometer in die Ferne überblicken. Man sah sogar das Usambara Gebirge, das 6 Stunden Autofahrt von Usa River entfernt ist, wie Alwina und ich in einem viel zu vollem Auto leider schon einmal feststellen mussten.
Diese Aussicht verschwand bald in einem dichten Blätterdach, denn es ging schnell in einen riesigen Wald hinein und je weiter man sich durchforstete, desto mehr Dschungelgefühle kamen auf und immer mehr Nebelschwaden hingen in der Luft.

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Auf Wanderschaft: ich bin natürlich wie immer im Schlepptau

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Je höher man steigt, desto nebliger wird es zwischen dem Geäst

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Weites Land

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