Tansania

Von übersprungenen Monaten und Besuchertrubel

Manchmal fragt man sich, warum die Minuten auf der Uhr nicht vergehen wollen und wieso die Zeit einen so lange warten lässt.

Am Anfang meines Freiwilligendienstes im August habe ich geglaubt, dass die Tage und somit auch das ganze Jahr hier in Tansania sich in die Länge ziehen werden, sobald ich mich an alles gewöhnt hätte. Ich weiß gar nicht, ob ich glücklich oder traurig darüber sein soll, dass nun komplett das Gegenteil der Fall war!

Jetzt hat der Juli, und damit auch mein letzter Monat hier, begonnen, dabei lebe ich noch halb im Mai (wo ist eigentlich der Juni hin? Fühlt es sich so an, wenn man älter wird?)! Viel zu bald heißt es dann auch schon Sachen packen und an den Abschied mag ich noch gar nicht denken, doch bevor das passiert, lasst mich berichten, was in den letzten Monaten alles passiert ist:

Nach neun Monaten Ruhe herrscht hier auf einmal wildester Besuchertrubel!
Seit April beherbergen Alwina und ich (also eigentlich ja unsere bemerkenswert aufgeschlossene Gastfamilie) ständig Besuch aus Deutschland! Nachdem Chris und dann auch Maxi abgereist waren, kam meine Mama mit meiner Cousine Ate Yayie und sie konnten es natürlich nicht lassen, Kartons voller Geschenke mitzubringen: für unsere Gastfamilie, insbesondere natürlich für Joy und Glory, für die Lehrer und Schüler der Voice, für die Babys im Babyheim, für die Kinder der Kindersabbatschule und ja, ich hab sogar auch ein bisschen was bekommen.

Es hat richtig gut getan, die Beiden wieder zu sehen, aber mein Papa hat natürlich gefehlt! Er konnte aus gesundheitlichen Gründen letztendlich doch nicht mitkommen, dabei würde es ihm hier unglaublich gut gefallen.

Auch mit Mama und Ate Yayie wurden ein paar Ausflüge in Angriff genommen, unter Anderem auch in die Mount Meru Game Lodge, wo man gemütlich sitzen und beim Essen die Tiere beobachten kann, die dort in einem weitläufigem Gehege gehalten werden.

Auf vielen Magneten, die hier in der Arusha Region verkauft werden, steht unter anderem „Monkey Madness“, denn diese Gegend ist bekannt dafür, die Heimat für viele, wirklich viele Affen zu sein. Ich bin immer noch hin und weg, wenn mir mal ein Affe über den Weg läuft, dabei ist das inzwischen bestimmt schon alle zwei Wochen, wenn nicht sogar jede Woche der Fall! Als wir uns zum ADRA Center Tanzania aufgemacht haben, konnten auch Mama und Ate Yayie sehen, was für eine „Monkey Madness“ in unmittelbarer Nachbarschaft herrscht!

Zu guter Letzt, noch einmal eine Erwähnung des letzten deutschsprachigen Gottesdienstes, den ich hier in Tansania erleben durfte. Alwina und ich haben diese seltenen Sonntage sehr genossen und haben viele coole neue Leute kennengelernt!

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Das war es VORERST erst einmal von mir. Weitere Berichte folgen!

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