Tansania

Zwischen Karten, Felsen und der weiten See

Nach zwölf Stunden Busfahrt, die volle Palette an Musikvideos der sogenannten „Bongo Flava“ Musikrichtung hier in Tansania und einer immer trockener werdenden Landschaft sind wir endlich im Westen des Landes angekommen: in der Stadt Mwanza an der Küste des Victoria Sees.

Für drei Tage wollten wir drei Mädels, Saskia (eine liebgewonnen Freundin, der wir hier auch als Freiwillige und treuer Kartenspielgefährtin begegnen durften), Alwina und ich die Stadt und die See erkunden. Mwanza ist, im Gegensatz zu Arusha, Moshi und Dar Es Salaam, eine wirklich schöne Stadt, mit traumhaften Ausblick auf das Wasser, sauber gehaltenen Straßen und schicken Häuseranlagen.

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Am ersten Tag wollten wir unbedingt die Felsen erkunden und sehen, welche Aussicht uns von den Hügeln an den Buchtausläufen wohl erwartet und gerieten dabei prompt in die Wohngegend der offensichtlich ärmlicheren, aber dennoch willkommen heißenden Bevölkerung. Wir mussten wohl sehr verloren ausgesehen haben, denn man stellte uns ein paar Teenie Mädchen an die Seite, die uns aus dem felsigen Labyrinth heraus führten.

Am zweiten Tag wagten wir (nachdem unser Abstecher in Tansanias einziges Einkaufszentrum eine ziemliche pleite war – die Hälfte der Läden stand leer) einen Ausflug in das Malaika Hotel, ein Hotel außerhalb der Stadt mit dem schönsten Blick auf das Wasser und einer der schönsten Anlagen, die ich je gesehen habe. Ja, wer hier für eine Nacht eincheckt, muss es ganz schön auf der hohen Kante haben. Wir verbrachten den Tag am Pool, spielten Karten und naschten von der unermüdlich scheinenden Sonne.

Die Abende verbrachten wir oft an einem schönen Uferabschnitt, von dem aus man auf die bekannten sogenannten Bismack Felsen schauen konnte. Hier saßen wir stundenlang, spielten Karten und dösten im Gras. Sobald die Sonne sich dem Horizont neigte, kletterten wir mutig die großen Steine hoch und wurden dabei nicht allein gelassen: eine Gruppe Jungs, die erst einmal unser Vertrauen gewinnen mussten, halfen uns die steilen Felsen hoch und zusammen schossen wir Bilder und genossen einfach den Anblick auf den Sonnenuntergang.

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