Philippinen

Mabuhay und Frohe Weihnachten

Nach einem langen Flug, Zwischenstop in Dubai und einem folgenden noch längeren Flug sieht man endlich die flackernden Lichter und spürt die hektische Wärme der Metropole Manila. Mabuhay (das heißt Willkommen) to the Philippines! Als meine Mama, die mich hier her begleitet hat, in Wahrheit aber eigentlich nur ihre Familie besuchen will (gib es zu, Mama!), und ich am Dienstag gegen Mitternacht endlich den Flughafen verlassen, sind die Straßen der Hauptstadt noch so laut und lebendig, als wäre es helllichter Tag – die Autos rauschen eilig hupend an mir vorbei und Jugendliche tummeln sich viel zu nah am Highway herum.

Da meine Tante Molly gerade geschäftlich auch hier auf den Philippinen ist, besuchten wir sie in ihrem Hotel, bis uns meine Gastfamilie von dort abholte bzw. nicht nur Gastfamilie, sondern wirklich Familie! Sie haben also keine andere Wahl, als mich bei ihnen aufzunehmen!

Nach einer kurzen ersten Nacht ging es gleich in meine erste „Dienstbesprechung“ – ich bin nämlich nicht zum Urlaub machen in die Philippinen gekommen. Für die nächsten drei Monate werde ich in der German Language School in San Mateo, Rizal bei Manila Deutsch unterrichten. Und dieses Mal nicht so Larifari wie in Tansania, ein bisschen Begrüßung hier und etwas Zahlen lernen da, SONDERN es geht wirklich um was. Meine Schüler müssen nämlich die B2 Sprachprüfung bestehen, denn sie wollen nach Deutschland kommen, um dort zu arbeiten. Noch hat mein Dienst jedoch nicht begonnen, am 09.10. beginnt erst der ganze Spaß!

Solange wird meine Umgebung erkundet, wo bin ich denn eigentlich gelandet und worauf hab ich mich nur schon wieder eingelassen?
Ich kenne die Philippinen ja eigentlich schon von kleinauf an, doch dieses Mal wird einiges sehr anders werden. Wie groß dieses Ausmaß des Andersseins ist, erfahre ich unerwartet schon am ersten Tag!
Es sind nur noch 89 Tage bis Weihnachten. Warum ich das weiß? Jetzt schon? Weil es hier überall steht! ÜBERALL! Die Einkaufszentren und Radios spielen schon seit Wochen Weihnachtslieder und es ist bereits festlich geschmückt. Verrückt, diese Filipinos!

Am zweiten Tag führte mich meine Reise ans Meer – okay, vielleicht bin ich doch gekommen um ein bisschen Urlaub zu machen… Drei Tage verbrachte ich in einem traumhaften Resort in Subic Bay, einer Bucht am chinesischen Meer und genoss die Wärme, von der ich in den letzten eineinhalb Monaten, die ich in Deutschland war, nichts abbekommen habe!

Die letzten zwei Tage verbrachte ich dann jedoch wieder in der Schule in San Mateo und erlebte, wie hier die Schüler für das „nächste Schuljahr“ ausgesucht werden. Ein Bericht darüber, welche Vorraussetzungen die Schüler mitbringen müssen und wo der Deutschunterricht schließlich überhaupt hinführt, kommt noch!

 

Advertisements
Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s